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Die Geschichte einer Tumor-Patientin, Teil II

„Expect the unexpected“

Wir erinnern uns gemeinsam an unsere Tumor-Patientin aus dem Frühjahr April 2021. Mit dem Wunsch wieder auf die Beine zu kommen, stellte sie sich damals bei uns vor.

Innerhalb der Therapie konnten wertvolle Fortschritte erzielt werden.

Die Aufrichtung in den Stand war jedoch immer sehr mühsam.
Der Körper regierte in diesen Situationen mit einer starken Zunahme der Muskelspannung. Ein Zeichen von fehlender Stabilität. Das Gehirn versucht durch die Spannungszunahme die Instabilität zu kompensieren.

Daraufhin haben wir weiter an den Basics gearbeitet:
In einfachen Ausgangsstellungen wurden Bewegungsübergänge eingeleitet – mit jeder einzelnen Wiederholung wurde die Beweglichkeit gefühlt um 1 Grad weiter.

Das unglaublich Schöne:
Man merkt ihr an, wie sehr sie es genießt, die neu gewonnene Beweglichkeit zu spüren.

Im weiteren Verlauf konnte die Stabilisierung und die eigene Kontrolle verbessert werden. Der Körper reagiert nun mit weniger Spannungszunahme.

Die Fortschritte gingen so weit, dass wir jetzt erstmals das Ekso ausprobieren konnten. Bislang machte die hohe Muskelspannung eine Erprobung unmöglich.

Das Ergebnis ist im Video zu sehen. Was für eine Entwicklung!

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Diagnose Tumor im Rückenmark „Niemals aufgeben“

Niemals aufgeben!
#nevergiveup

Schritt für Schritt. Sümeyra hört nicht auf für ihre kleinen Ziele zu kämpfen. Im Video erzählt sie ihre persönliche Geschichte.

Diagnose: Tumor im Rückenmark

  • Im Sommer 2019 ist Sümeyra eines Morgens aufgewacht und hingefallen, sie hatte kein Gefühl mehr in den Beinen
  • Wegen der Diagnose musste sie ihr Studium unterbrechen (Lehramt Mathe Türkisch)
  • 2019: erste OP
  • 2020: es wurde leider schlechter, die 2. OP folgte
  • Seit dem sitzt Sümeyra im Rollstuhl, die Spastik in ihren Beinen wurde schlimmer und gewann immer mehr Kontrolle über die Bewegungen ihrer Beine ‍2
  • 021: Sümeyra absolvierte ein 8-wöchiges Gang-Intensiv-Trainings-Programm im NiB Köln, täglich verfolgte sie mit vielseitigen Therapiemöglichkeiten die kleinen Ziele, z.B. Gangtraining im Lokomat Hocoma und auf dem Innowalk Made for Movement Deutschland oder durch Übungen mit Fitlight Training:
    – Spastik auflockern
    – Stehen können
    – Frei stehen können

Als Sümeyra im NiB angefangen hat, konnte sie sich nicht vorstellen im Kniestand frei stehen zu können. Doch mit intensivem Training und großer Willensstärke hat sie ihre kleinen Ziele erreicht.
Große Ziele möchte sie sich nicht setzen, aber sie hat die Hoffnung zurückgewonnen, in ihrem Beruf als Lehrerin durchstarten zur können. Für ihr letztes Semester hat sie sich bereits angemeldet.
Liebe Sümeyra, verliere niemals den Optimismus, die Hoffnung und deine positive Einstellung.

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